#46 Freiheit ist eine Frage der Generationsgerechtigkeit

Team Rollläden und die Lichtverschmutzung!

Heute geht es um Freiheit vs. Schutz.

Genauer gesagt Klimaschutz: Freiheit ist eine Frage der Generationsgerechtigkeit?

Was ein Beschluss des Bundesverfassungsgericht.

Hier noch mal ein Auszug für euch!

“Danach darf nicht einer Generation zugestanden werden, unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde.

Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen.

Weil die Weichen für künftige Freiheitsbelastungen bereits durch die aktuelle Regelung zulässiger Emissionsmengen gestellt werden, müssen die Auswirkungen auf künftige Freiheit aber aus heutiger Sicht verhältnismäßig sein.

Auch der objektivrechtliche Schutzauftrag des Art. 20a GG schließt die Notwendigkeit ein, mit den natürlichen Lebensgrundlagen so sorgsam umzugehen und sie der Nachwelt in solchem Zustand zu hinterlassen, dass nachfolgende Generationen diese nicht nur um den Preis radikaler eigener Enthaltsamkeit weiter bewahren könnten.”

Hier noch der Diskussionsartikel aus der Neuen Züricher Zeitung

Wenn euch diese Folg gefällt, hört doch mal unsere anderen Folgen an!
Schaut doch mal auf der Webseite der Europäischen Akademie Otzenhausen vorbei!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.